Die Erzeugung

 

Der Prozess der Weinbereitung ist meisterhaft durch die Worte des Lyrikers Paul Valery beschrieben, der "voll ausgereifte Weine" genau wie "makellose Perlen“ als das Ergebnis der "Anhäufung zahlloser unmerklicher Vorgänge und elementarer Hinzufügungen“ sieht, "die sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und ebensoviel Ruhe erfordern."

Der Mensch versucht, die Natur in ihrem minutiösen und geduldigen Schaffensprozess nachzuahmen. Gemälde sind das Ergebnis zahlreicher dünner, übereinander gelegter Farbschichten. Jede Farbschicht ist wichtiger Bestandteil der Gesamtkomposition: sie bedeutet Ergänzung, Vermischung und Perfektionierung der vor ihr aufgetragenen Schichten. In ähnlicher Weise möchten wir bei der Verkostung eines Weines die unendlichen Nuancen und Schichten erkennen, die seinen Entstehungsprozess beschreiben.

Talamonti findet in den Zeilen dieses großen Dichters die eigene Philosophie der Weinbereitung wieder: das Verständnis für den "ungeschliffenen Diamanten", der Traube als Ausgangsteilchen, aus der sich die Materie bilden wird; die Deutung der kleinsten Details innerhalb des chemischen Prozesses, der die Form bestimmen wird; die Entschlüsselung der mikrobiologischen Vorgänge, die erst dem Most und schließlich dem Wein seine unverkennbare Identität verleihen.

Das Wissen des Önologen um jeden einzelnen Schritt, das Verinnerlichen der verschiedenen Phasen, die das Entstehen, Reifen und Vergehen bestimmen, garantieren gemeinsam mit dem steten Einsatz des Kellermeisters den Weinen von Talamonti einen hohen Qualitätsstandard und die Komplexität ihrer Düfte, Aromen und Geschmacksnuancen sowie die Bewahrung der Eigenschaften, die ihr Ursprungsgebiet verraten.